Allgemeines Dieser Baum galt eigentlich schon als ausgestorben, er wurde aber 1941 in einer abgelegenen Gegend in China wieder entdeckt. Der Urweltmammut, auch chinesisches Rotholz genannt, kann eine Höhe von 35 m erreichen, sein Stammdurchmesser beträgt dann ca. 2 m. Dieser nicht immergrüne Nadelbaum ist ein richtiger Turbowachser, sein Jahreszuwachs beträgt bis zu 1 m. Wissenschaftler haben festgestellt, dass dieser Mammutbaum bis 420 Jahre alt werden kann. Seine Nadeln sind schon im Mai voll entwickelt, sie sind auf der Oberseite blaugrün und auf der Unterseite hellgrün. Seine Herbstfärbung sieht auch sehr beeindruckend aus, das Farbenspektrum reicht von lachsrot bis kupferbraun. Der Urweltmammut ist ein einhäusiger Baum, männliche und weibliche Blüten befinden sich auf einer Pflanze. Aber leider produziert dieser Baum erst im Alter von ca. 30 Jahren keimfähige Samen. Der Standort Meiner Erfahrung nach, sollte der Urweltmammut als Solitärpflanze gepflanzt werden. In mancher Fachliteratur wird er auch als Heckenpflanze empfohlen, aber da kann er seine volle Schönheit und seinen imposanten Wuchs nicht richtig entfalten. Der Urweltmammut besitzt eine Frosthärte von ca. -30°C, er ist aber anfällig gegen Spätfröste, die die neueren Triebe schnell zurückfrieren lassen. Es ist also von Vorteil ein geschütztes Plätzchen zu wählen. Dieser Baum bevorzugt einen sonnigen Standort, auch gegen etwas Schatten hat er nichts einzuwenden. Nur ein komplett schattiger Standort sollte auf alle Fälle gemieden werden, der Baum reagiert darauf zuerst mit Kümmerwuchs und wird dann eingehen. Der Boden sollte nährstoffreich, leicht sandig und gut wasserdurchlässig sein, denn der Urweltmammut bekommt schnell einen Pilzbefall im Wurzelbereich. Allerdings möchte er immer leicht feuchte Erde, austrocknen darf sie nie. Da dieser Baum ein Tiefwurzler ist, sollte der Boden auch noch bis ca. 2m in die Tiefe gut wasserdurchlässig sein, da besonders jüngere Exemplare schnell an Wurzelfäulnis erkranken. Besonders in der Hauptwachstumsphase, von Mai - August, benötigt der Urweltmammut auch ein Schlückchen mehr Wasser, bekommt er das nicht stellt er zuerst das Wachstum ein und schmeißt dann mit seinen Nadeln. Der Urweltmammut besitzt zwar eine hohe Frosthärte, es ist aber ratsam (besonders kleinere Pflanzen) im Spätherbst eine Schicht aus Rindenmulch auf den Wurzelbereich zu verteilen. Die Pflege Der Urweltmammut sollte nur beschnitten werden, wenn es unbedingt nötig ist, da er es eigentlich nicht mag. Die Beschnippelung sollte im zeitigen Frühjahr erfolgen, wenn keine Nachtfröste mehr drohen und bevor der Baum richtig im Saft steht. Die Schnittfläche muß sofort mit künstlicher Rinde versiegelt werden, ansonsten können Krankheitserreger eindringen. Damit sich der Urweltmammut richtig gut entwickelt sollte er auch etwas Dünger bekommen. Ein flüssiger Tannendünger, wo schon Bittersalz drin ist, hat sich bei meinen Bäumchen gut bewährt. Beim Urweltmammut gilt allerdings, weniger ist mehr, also bitte nicht zu viel düngen, da er sonst leicht anfängt zu schießen und dann kann er auch schnell eingehen. Ich habe auch schon gelesen, dass man den Urweltmammut als Kübelpflanze halten kann, davon kann ich nur abraten, denn dieser Baum bekommt schon in frühen Jahren ein wirklich großes und weitreichendes Wurzelsystem. Wenn der Mammut nicht genügend Platz zum entfalten seiner Wurzeln hat, wird er über kurz oder lang eingehen. Wenn jemand noch etwas zuzufügen hat, bitte schreiben.
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 Urweltmammut - Metasequoia glyptostroboides
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